Multi Cloud Umgebungen strukturiert nutzen

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Ist eine unstrukturierte Multi‑Cloud ein Kostenfaktor?

Kurzum: Ja. Wenn Cloud‑Ressourcen ohne Governance entstehen, wächst die Komplexität und es entstehen unnötige Kostenblöcke – etwa durch ungenutzte Speicherbereiche, redundante Daten oder Transfergebühren.

Durch eine konsolidierende, KI‑gestützte Plattform wie HPE GreenLake lassen sich Speicherkosten um bis zu 30 % senken, während Transparenz und Verfügbarkeit steigen. Eine strategisch ausgerichtete Hybrid‑Cloud ist 2026 ein wesentlicher Erfolgsfaktor für mittelständische Unternehmen.


Warum das Thema aktuell ist

Unstrukturiert gewachsene Cloud‑Speicherumgebungen führen im Jahr 2026 in vielen mittelständischen Unternehmen zu vermeidbaren Kosten und erhöhtem organisatorischen Aufwand. Eine konsolidierte Hybrid‑Cloud‑Strategie in Verbindung mit HPE‑Technologie ermöglicht es, Transparenz herzustellen, Ressourcen effizienter zu nutzen und Betriebskosten spürbar zu reduzieren.

Im Jahr 2026 zählen strukturierte Datenbestände zu den zentralen Ressourcen eines Unternehmens. In der Vergangenheit wurde häufig nach dem Leitmotiv „Cloud First“ gehandelt, was in vielen Organisationen zu historisch gewachsenen, wenig abgestimmten Cloud‑Instanzen führte. Parallel bestehen oft lokale Speicherinseln, deren Rolle im Gesamtsystem nicht mehr eindeutig zuzuordnen ist.

Multi‑Cloud‑Umgebungen haben eine Komplexität erreicht, die ohne Automatisierung und klare Struktur kaum noch beherrschbar ist. In vielen Unternehmen wurden neue Speicherressourcen projektbezogen eingerichtet oder von einzelnen Abteilungen direkt gebucht, wodurch fragmentierte Datenlandschaften entstanden. Dieses Phänomen – häufig als „Shadow Data“ beschrieben – erschwert den operativen Betrieb, reduziert Transparenz und erhöht Sicherheitsrisiken.

Mit der zunehmenden Bedeutung regulatorischer Anforderungen (z. B. NIS2, DSGVO) und dem verstärkten Einsatz KI‑gestützter Prozesse wird ein konsistenter Überblick über Datenbestände zur geschäftskritischen Aufgabe. Eine frühzeitige Konsolidierung reduziert langfristig den Aufwand und schafft eine belastbare Grundlage für zukünftiges Wachstum.

Multi‑Cloud‑Umgebungen gelten häufig als flexibel

Die Anatomie uneinheitlicher Speicherlandschaften

Multi‑Cloud‑Umgebungen gelten häufig als flexibel. In der Praxis entsteht jedoch eine heterogene Struktur: Daten liegen verteilt in verschiedenen Systemen, was die Transparenz und Steuerbarkeit beeinträchtigt.

Übersehene Kostentreiber der komfortablen Skalierung

Die schnelle Bereitstellung von Speicherressourcen ist ein Vorteil der Cloud, führt aber auch zu Kosten, die oft erst spät sichtbar werden:

  1. Unverbundene Snapshots:
    Backups von Instanzen, die nicht mehr genutzt werden, verursachen weiterhin laufende Kosten.
  2. Egress Fees:
    Gebühren für Datenübertragungen zwischen Clouds oder zurück ins Rechenzentrum werden häufig unterschätzt.
  3. Überdimensionierung:
    Aus Vorsicht gebuchte Kapazitäten bleiben oft dauerhaft ungenutzt und belasten die Betriebskosten.

HPE Alletra Storage MP: Vereinheitlichung verteilter Speicherarchitekturen

Zur konsistenten Steuerung heterogener Speicherumgebungen sind Systeme erforderlich, die flexibel skalieren und gleichzeitig eine einheitliche Steuerungslogik bieten. Das HPE Alletra Storage MP Portfolio setzt auf eine disaggregierte Architektur, bei der Rechenleistung und Speicher unabhängig voneinander skaliert werden können.

Im Mittelpunkt steht die Vereinheitlichung:
Ein Betriebssystem, ein Management‑Interface und eine konsistente Steuerungslogik für Block‑, File‑ und Objektspeicher. Dies reduziert Komplexität, verringert Fehlerrisiken und minimiert den Bedarf an spezialisiertem Wissen in Einzeltechnologien.


KI‑gestütztes Management mit HPE GreenLake

Moderne Speicherumgebungen profitieren zunehmend von Automatisierung und Analytik. Systeme wie HPE GreenLake reduzieren den Anteil manueller Tätigkeiten und unterstützen IT‑Teams durch:

  • Predictive Analytics:
    Früherkennung ungewöhnlicher Datenbewegungen oder Auslastungsspitzen.
  • Self‑Healing‑Mechanismen:
    Automatische Korrektur kleiner Konfigurationsfehler.
  • Workload‑Optimierung:
    Empfehlungen zur kosteneffizienten Verteilung von Daten zwischen lokalen und cloudbasierten Speichern.

Compliance und Datensouveränität: Transparenz über Speicherorte

  • In weltweiten Cloud‑Umgebungen ist oft schwer nachvollziehbar, wo Daten physisch gespeichert sind. Angesichts steigender regulatorischer Anforderungen ist dies 2026 besonders relevant.
  • Hybrid‑Cloud‑Modelle ermöglichen es, sensible Daten on‑premises zu speichern, während skalierbare Ressourcen der Public Cloud für weniger kritische Workloads genutzt werden. HPE bietet hierzu Sicherheits‑Frameworks, die den gesamten Datenlebenszyklus abbilden – vom Edge‑Gerät bis zum Rechenzentrum.

„Multi-Cloud heißt nicht mehr Komplexität, sondern mehr Verantwortung. Wer seine Datenarchitektur beherrscht, beherrscht auch Risiko, Kosten und Compliance.“

— Britta Kühnapfel, CEO Team-IT Systemhaus

Warum die Team‑IT Group der richtige Ansprechpartner für Datenmanagement in der Multi Cloud ist

Die Team‑IT Group begleitet Unternehmen bei Bewertung, Planung und Umsetzung moderner Speicher‑ und Cloud‑Architekturen. Die dargestellten Inhalte basieren auf umfangreichen Projekterfahrungen aus Service‑, Vertriebs‑ und internen IT‑Umgebungen verschiedener Branchen.


Einordnung & Empfehlung

  • Bestandsaufnahme durchführen:
    Analyse aktueller Cloud‑Rechnungen, Identifikation ungenutzter Kapazitäten.
  • Strategie vor Technik:
    Governance‑Regeln für Datenablage und Verantwortlichkeiten definieren.
  • Hybrid nutzen:
    Kritische Daten lokal performant vorhalten, skalierbare Cloud‑Ressourcen ergänzend einsetzen.
  • KI‑gestütztes Management:
    Automatisierung nutzen, um Ausfälle zu minimieren und Administration zu vereinfachen.
  • Souverän bleiben:
    Unabhängige Backup‑Konzepte entwickeln, um providerbezogene Abhängigkeiten zu vermeiden.

Abschluss & Zusammenfassung

Uneinheitliche Speicherlandschaften erschweren Steuerung, Kostentransparenz und Compliance. Mit Technologien wie HPE Alletra MP und HPE GreenLake lassen sich diese Strukturen konsolidieren und effizient betreiben. Ziel ist eine Speicherarchitektur, die geschäftliche Anforderungen zuverlässig unterstützt und langfristig planbar bleibt.


Ihr nächster Schritt: Den Speicher-Wildwuchs bändigen

Ein systematischer Überblick ist das Fundament jeder Kostensenkung. Damit aus der Theorie eine effiziente Praxis wird, unterstützen wir Sie dabei, das Chaos in Ihrer Infrastruktur strukturiert aufzulösen.

Check der Cloud- & Storage-Landschaft Bevor Sie neue Investitionen tätigen, analysieren wir gemeinsam den Ist-Zustand. Wo liegen Daten redundant? Welche Cloud-Instanzen verursachen unnötige Kosten? Unser Infrastruktur-Audit deckt die „stillen Profit-Killer“ in Ihrer Umgebung auf und schafft die nötige Transparenz für Management-Entscheidungen.

Erstberatung & Strategie-Gespräch In einem persönlichen Gespräch evaluieren wir Ihre geschäftlichen Anforderungen für das Jahr 2026. Wir sprechen nicht nur über Terabytes, sondern über Ihre Workloads, Ihre Compliance-Vorgaben und Ihre ESG-Ziele. Das Ziel: Eine hybride Strategie, die exakt zu Ihrer Unternehmensgröße passt.

Individuelle Storage-Konfigurationen Auf Basis der Analyse erstellen wir für Sie maßgeschneiderte Konfigurationsentwürfe. Ob hochperformante All-Flash-Systeme für Ihre Datenbanken oder kosteneffiziente Archiv-Lösungen im HPE GreenLake-Modell – wir planen Ihre Architektur so, dass sie mit Ihren Anforderungen mitwächst, statt diese einzuschränken.

 

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